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Nacura

Mäuschen ... und die Fortsetzung: Biene`s Einzug..


Vor Mäuschens Einzug gab es leider eine traurige Vorgeschichte...

Bei mir wohnten 13 Jahre lang 3 Maine Coon Kater. Jacky, bei dem ich bei der Geburt dabei war, mußte mit 13 Jahren unnötigerweise sterben, weil eine herzebrocker, angestellte Tierärtzin aus Bequemlichkeit ein Hammerantibiotikum spritzte, obwohl sie von der angegriffenen Leber wußte. Nachdem er daraufhin an Leberversagen starb, sagte sie mir mit einem arroganten Grinsen: "Ich weiß schon was ich tue...!"

Ein halbes Jahr später starb sein Halbbruder Cherokee, mit 12 Jahren, an Krebs. Wir haben monatelang gekämpft, aber der Krebs war stärker. Plötzlich war Kimi alleine.

Da ich meine beiden Kater nicht "ersetzen" wollte, habe ich es als freigewordenen Platz für eine Katze gesehen, die Hilfe braucht. Also wollte ich in Ruhe zu den Tierheimen im Umkreis fahren, um zu sehen, wer mitmöchte. Ich bin gleich beim ersten Tierheim hängengeblieben. Sie hieß Mäuschen, war klein, grau-weiß und alles andere als schmusig. Vom Anfassen und Einfangen hielt sie so gar nichts. Mir wurde gesagt, es sei fraglich, ob sie sich jemals anfassen lassen würde. Zuhause kam Kimi, mein Kater, sofort neugierig zur Transportbox. Ich machte sie auf und erwartete, daß Mäuschen entweder gar nicht erscheint, oder wie ein Wirbelwind rausstürmt. Stattdessen kletterte Kimi zu ihr in die Transportbox. Ich machte Augen und Ohren zu und wartete auf das Chaos, aber nichts passierte. Nach ein paar Minuten kamen beide heraus, Kimi wie immer und Mäuschen verschwand unter dem Sofa. Die beiden waren gleich ein Herz und eine Seele. Nach und nach erkundete sie die Wohnung, aber immer auf dem Sprung unter das sichere Sofa, wenn ich mich auch nur ein bißchen bewegte. Also ging ich die nächsten Tage (oder eher Wochen) nur auf Zehenspitzen und im Zeitlupentempo. Am zweiten Tag kam sie hinterher ins Bad, setzte sich hinter mich und fauchte mich an. Auch das Leckerliefüttern lief anders als geplant. Ich hielt es ihr unter das Sofa  und sie haute solange auf meine Hand, bis ich es fallenließ. Mit meiner Taktik, sie mit Futter zu überlisten, ließ sie mich auch dumm stehen. Wenn ich die Hände um den Napf legte, konnte sie nur fressen, wenn sie gleichzeitig die Finger berührte. Nach 2 Tage hatte sie aber raus, wenn sie einmal richtig ins Futter beißt und ein ganzes Maul voll mitnimmt, kann sie das "geklaute" in Ruhe außerhalb meiner Reichweite fressen. Damit war ich wieder ausgetrickst.

Sie ist jetzt fast 5 Monate bei mir, mitlerweile nimmt sie Leckerlies aus der Hand, kommt dafür auch ab und zu auf den Schoß, aber von Berührungen hält sie immer noch nichts. Nur wenn sie an Kimi vorbeistreicht und ich die Hand dazwischen halte, genießt sie die Berührung. Aber auch nur, weil sie meint, das wäre Kimi. Wir sind jetzt soweit, daß sie 1/2 Meter neben mir entspannt spielt und beim Füttern ab und zu an meinen Beinen vorbeistreicht. Sie kommt mir auf Schritt und Tritt hinterher, wenn ich durch die Wohnung gehe. Sie schläft auch immer am Kopfende meines Bettes, Kimi liegt am Fußende. Sie sucht den Kontakt, aber Berührungen mit Händen sind ihr immer noch nicht geheuer.

Sie ist aber so eine Süße, mit einem ganz offenen, neugierigen Blick, man muß sie einfach lieben. Vielleicht überwindet sie irgendwann ihre letzte Scheu und kommt schmusen. Und wenn nicht, ist es auch in Ordnung. Es ist einfach schön, daß sie hier ist. Schaun wir mal, wie es weitergeht...

 

Viele Grüße von der Kimi-Mäuschen-Simone-WG

 





Mäuschen und Kimi

Biene...die Fortsetzungsgeschichte von Mäuschen...

Seitdem im Mai Mäuschen bei meinem Kater Kimi eingezogen war, haben sie zu zweit die Wohnung gehütet. Da aber 10 Jahre lang 3 Kater bei mir gewohnt haben, und ich 1/4 jährlich die Zeitschrift "Aktion Tier" zugeschickt bekomme, guckten mich dort immer wieder die Vermittlungstiere an. Dadurch landete ich mal wieder auf der homepage des Tierheims Gütersloh. Dort wartete ein Kater, der perfekt zu Mäuschen gepaßt hätte. Vor Ort war er aber einfach zu perfekt. Meine beiden Tiger warteten auf jemanden mit Problemen und Macken. Zeitgleich mit ein paar Vorschlägen, kam Biene von der Pflegestelle ins Tierheim, um vermittelt zu werden. Durch einen Unfall schielt sie ein bißchen mit einem Auge und eine Pfote steht etwas schief. Die ganze Zeit, als ich im Tierheimzimmer saß, hockte sie verschüchtert und verstört in der Höhle eines Kratzbaumes. Irgendwann legte sie den Kopf auf ihre Pfoten und machte die Augen zu, als wenn sie sagen wollte, wenn ich das nicht sehe, ist es vorbei. Damit war die Entscheidung gefallen, Biene zog bei Kimi, Mäuschen und mir ein. Kimi war völlig begeistert, wie auch schon bei dem Einzug von Mäuschen. Mäuschen war neugierig, aber erst etwas reserviert. Aber schon nach ein paar Tagen lagen Mäuschen und Bienchen zusammen auf dem Kratzbaum. Nachts toben die beiden im Tiefflug durch die Wohnung. Kimi guckt sich das Treiben an und hat die Oberaufsicht. Wenn Mäuschen mal keine Lust zum Mittoben hat, muß eben ein Körbchen, meine Hosen oder Socken, oder was gerade aufzutreiben ist, herhalten. Da liegen schon mal meine Sachen am nächsten Morgen am anderen Ende des Zimmers. Mäuschen mag immer noch nicht angefaßt werden. Bienchen läßt sich zu ein paar Streichelmomente überreden, wenn Leckerlies winken. Ich denke, mit ein bißchen Übung, wird sie das irgendwann genießen...

Sie sind alle drei völlig unterschiedlich und jeder von ihnen ist einfach ein Schatz!!

 

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Mäuschen und Biene

 
   

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