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Nacura

Jack


Hallo Tierfreunde!

Ich bin Jack und zog als 11 1/2-jähriger „Senior“ am 20. Oktober 2006 in mein jetziges Zuhause. Einige von euch kennen mich bestimmt, denn ich komme regelmäßig zu Besuch ins Tierheim. Es ist aber nun an der Zeit, dass ich allen in der weiten Welt erzähle, wie gut es mir heute geht.

Wollt ihr meine Geschichte erfahren? Dann viel Spaß beim Lesen.

Mit gut 10 Jahren wurde ich im Tierheim abgegeben und fand bereits nach recht kurzer Zeit wieder ein neues Zuhause. Leider brachte man mich nach etwa vier Monaten zurück, weil ich mich nicht so benahm, wie man es von mir erwartet hatte. So stand es in meinem Steckbrief, denn ich hatte gebissen und auch sonst noch einigen Unfug im Kopf. Eigentlich war ich ein ganz verschmuster und lieber Hund, aber aufgrund des Erlebten mittlerweile verstört, fremden Menschen gegenüber sehr misstrauisch und lies mich auch nicht von ihnen streicheln. Einige Leute interessierten sich für mich (ich bin ja auch wirklich ein ganz Süßer), aber die „Richtigen“ waren nie dabei. So verging Woche um Woche, Monat für Monat und ich war schon ziemlich traurig, denn ich wünschte mir doch so sehr wieder ein neues Zuhause. Die täglichen Gassirunden brachten Abwechslung in den Tierheim-Alltag. Ich konnte rennen, mit Bällchen und Stöckchen spielen und bei gutem Wetter auch ein Bad im nahe gelegenen Bach nehmen.

Zwei Personen kamen fast täglich, um mit mir spazieren zu gehen. Wir drei hatten immer viel Spaß. Ich fasste Vertrauen und bei ihnen fühlte mich sicher und geborgen. Sie schlossen mich immer tiefer in ihre Herzen und eines Tages war es um sie geschehen! Ich hatte ihr Herz erobert und nach reiflicher Überlegung entschlossen sie sich, mich zu sich zu holen.

Und das ist nun schon ganz schön lange her.




Was passierte dann?

 

Alles war für mich vorbereitet. Da ich ja noch sehr verspielt bin, lag jede Menge Spielzeug bereit.Aufgeregt und neugierig erschnüffelte ich mein neues Zuhause und es dauert nicht lange bis ich mich eingelebt hatte.

 

Das Alleinbleiben war mir aus der Vergangenheit zwar nicht fremd, doch hatte ich in den ersten Wochen mit Verlassensängsten zu kämpfen. Schließlich hatte ich schon zweimal mein Zuhause verloren. Doch mit der Zeit, jeder Menge Geduld und Einfühlungsvermögen habe ich meine Ängste verloren und wenn meine Leute heute zur Arbeit gehen, weiß ich ganz genau, dass sie wiederkommen und dann mit mir knuddeln und toben was das Zeug hält.

 

Täglich machen wir weite Spaziergänge und ich kann euch sagen, meine Kondition ist inzwischen wieder „bombig“. Ihr solltet mich mal sehen, wenn ich über die Wiesen und Felder wetze. Für mein Alter bin ich noch topfit und meine Lebensfreude ist riesengroß.

 




Manchmal begleitet mich meine Freundin Mayra. Sie wurde übrigens im Tierheim geboren und fand auch ein ganz, ganz tolles Zuhause.

 

Um mich auch geistig fit zu halten, werde ich mit diversen „Spielchen“ gefordert. Besonders gerne erschnüffle ich Leckerchen, die in der Wohnung für mich versteckt werden. Und auch mein Futter möchte ich mir erarbeiten. Am liebsten mit der Futterkugel, mit der ich durch die gesamte Wohnung marschiere. Damit bin ich erst einmal beschäftigt und langweile mich nicht.

 

Weil ich so lieb bin darf ich (fast) überall mit hin. Da kommt mir meine Erziehung in jungen Jahren doch zu Gute. Ich kann mich 1A benehmen und ich bin schon ganz häufig dafür gelobt worden.

 

Wenn es auch Monate gedauert hat, bis ich mein Misstrauen gegenüber Fremden verloren hatte, so begegne ich doch mittlerweile den meisten Menschen mit Freude. Ich mag es zwar nicht, wenn man mich bedrängt, doch heute weiß ich mich zu benehmen und fühle mich im Beisein „meines Rudels“ in Sicherheit.

 

Vieles habe ich in der Zwischenzeit erlebt. Jede Menge zwei- und vierbeinige Freundinnen und Freunde konnte ich kennen lernen. Ich war am Meer und in den Bergen. Selbst den „Brocken“ im Harz habe ich mit meinen kurzen Beinen erwandert. Ach, was war das herrlich.

 

Jetzt ist aber genug erzählt.




Ich möchte mich noch ganz, ganz herzlich bei Frau Effmert, ihrem Team und allen Gassigängern für ihre Liebe, Pflege und Fürsorge bedanken. Ich bin euch dankbar, dass ihr euch eine Weile so gut um mich gekümmert habt. Dennoch möchte ich nicht nochmals bei euch „einziehen“, aber ich komme sehr gern zu Besuch und freue mich, wenn ich euch wiedersehe. Ich habe so viel Glück gehabt und genauso viel Glück wünsche ich euch für die Zukunft.

Und nun noch ein Appell an alle Tierfreunde: Jede Menge Tiere, seien es Hunde, Katzen, Vögel, Kaninchen und Co., warten in den Tierheimen auf neue Besitzer. Bitte vergesst sie nicht und gebt ihnen eine Chance und ein neues Zuhause. Sie werden es euch danken!

Es grüßt euch ein glücklicher Jack!

 

 

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