Als Mokka zu uns ins Tierheim kam, war sie noch sehr skeptisch im Umgang mit Menschen und hat sich hinter ihren Artgenossen „versteckt“. Dennoch war sie bereits durchaus neugierig und wollte gerne aktiv Kontakt mit uns aufnehmen. Dies tat sie auf spielerische Weise und tastete sich so näher und näher heran, erstmal noch stets auf dem Sprung, sich schnell wieder zurückzuziehen. Es dauerte nicht lange und aus der skeptischen Hündin, die stets einen Sicherheitsabstand einhielt, wurde eine fröhliche, neugierige und verspielte Hündin. Mittlerweile kann sie Körperkontakt genießen, ist im Alltag entspannt, aufmerksam und lernwillig.

Da Mokka bisher außer dem Tierheimleben nicht viel kennengelernt hat, reagiert sie in neuen Situationen noch unsicher und manchmal auch ängstlich. Mokka braucht Menschen, die bereits Erfahrung im Umgang mit Hunden haben und auch deren Körpersprache gut lesen können. Sie kennt das Leben in der Wohnung noch nicht und muss noch alles von Grund auf lernen, was ein Hund können sollte. Auch Alleine Bleiben kann sie noch nicht. Ein souveräner vorhandener Ersthund könnte für Mokkas Entwicklung ein echter Gewinn sein, da sie sich sehr am Verhalten ihrer Artgenossen orientiert und sich dort Vieles abschaut.

 

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